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Raabes Lebenslauf

Wilhelm Karl Raabe wurde am 8. September 1831 in Eschershausen geboren. In seinem Geburtshaus ist heute das Raabemuseum untergebracht.

Wie die Mehrheit der niedersächsischen Bevölkerung, gehörte Wilhelm Raabe der evangelisch-lutherischen Kirche an. Er wurde am 26. September in der St.-Martin-Kirche zu Eschershausen getauft.

Sein Vater Gustav Raabe war Gerichtsaktuar (Jurist) und verstarb im Jahr 1845. Seine Mutter Auguste Johanna Friederieke Raabe, geb. Jeep, war Hausfrau. Raabe wuchs mit zwei Geschwistern auf, einem Bruder und einer Schwester.

Am 24. Juli 1862 heiratete Raabe Berta Emilie Wilhelmine Leiste; das Ehepaar hatte vier Töchter.

Seit dem 15. November 1854 (dem Federansetzungstag) betätigte sich Wilhelm Raabe als Schriftsteller.

Hier sein schulischer Werdegang:
1837 - 1840 Bürgerschule Holzminden
1840 - 1842 Gymnasium Holzminden
1842 - 1845 Stadtschule Stadtoldendorf
1845 - 1849 Gymnasium Wolfenbüttel (ohne Abschluss)
Von 1849 - 1853 Buchhandlungslehrling (ohne Abschluss)
Im Zeitraum 1854 bis 1856 studierte Raabe als externer Student an der Universität Berlin (Philosophie, Literatur, Geschichte).

Wohnorte: 1831 Geburt in Eschershausen
1831 - 1842 Holzminden
1842 - 1845 Stadtoldendorf
1845 - 1849 Wolfenbüttel
1849 - 1853 Magdeburg
1854 - 1856 Berlin
1856 - 1862 Wolfenbüttel
1862 - 1870 Stuttgart
1870 - 1910 Braunschweig

Raabe wurde in seinen späteren Jahren vielfach ausgezeichnet und geehrt. Er erhielt die Ehrengabe und später einen lebenslangen Ehrensold der Schillerstiftung (1886), den Verdienstorden der Fürstenhäuser von Bayern (Maximiliansorden, 1899), Baden, Württemberg, Braunschweig, Sachsen-Weimar, Preußen (alle 1901).

Ehrendoktorwürde der Universitäten Tübingen (1901), Göttingen (1901), Berlin (1910). Ehrenbürgerwürde der Städte Braunschweig und Eschershausen (1901). Ehrengrab auf dem Zentralfriedhof in Braunschweig (verstorben am 15.11.1910).

Einen Überblick über das schriftstellerische Schaffen Wilhelm Raabes erhalten Sie mit einem Klick auf den Untermenüeintrag Raabes Werk.